Exploring the Future

29 04 2014

Green IT im Haushalt

In einer Welt, in der alles vernetzt und jederzeit erreichbar ist, verbraucht auch alles ständig Energie. Auf der einen Seite soll die Intelligenz oder „Smartness“, die wir unserer Umwelt einhauchen auch zur Optimierung des Energieverbrauchs beitragen, auf der anderen vergessen wir oft, dass kein Gerät, kein Display, kein Sensor ohne Energie auskommt und dass auch der Standby-Modus den Stromzähler permanent weiterlaufen lässt. Im Großen – etwa bei Rechenzentren – ist Green IT schon lange Thema und auch die Energiefresser im Haushalt – Waschmaschinen, Geschirrspüler und E-Herde – hat das ökologische Bewusstsein längst erreicht. Im Bereich der Consumer Electronics zählt die Leistung noch immer mehr als der dafür nötige Input. In der 19. Ausgabe von twenty.twenty begeben wir uns auf die Suche nach Green-IT im Haushalt und nach Strategien für Öko-Nerds.
Die Keynote wird Daniela Schiffer halten. Sie ist COO von Changers.com, einem Berliner das Solarcharger für Smartphones und andere Gadgets samt eingebauter Community anbietet.
Die Veranstaltung “Green-IT im Haushalt” findet am 29. April 2014 im Impact HUB Vienna statt und beginnt wie gewohnt um 18.30.

Agenda
18:30 – 19:00 Einlass & Empfang
19:00 – 19:15 Begrüßung & Vision: “Green IT”
19:15 – 19:45 Keynote mit anschließender Fragerunde
19:45 – 21:00 Offene Diskussion
21:00 – 22:00 Get together und kulinarische Zukunftsschmankerl

Green IT im Haushalt: Anwender können viel verändern – Ein Nachbericht

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Die Elektronikbranche bietet laufend neue Produkte. Deren Nutzung macht Spaß, sie lassen uns an der globalen Wissensgesellschaft teilnehmen und helfen uns, unser Leben besser zu organisieren. Deren Produktion und Betrieb ist aber auch ressourcenintensiv. Die Hersteller tragen dem langsam Rechnung, optimieren ihre Produktionsketten und stellen energieeffiziente Produkte her. Die Anwender können durch bewussten Konsum viel verändern und diesen Prozess beschleunigen. Sie können etwa die Energie für ihre Gadgets mit den Solarchargern von Changers.com selbst produzieren. Gestern wurde bei der 19. Ausgabe von twenty.twenty, einer Diskussionsreihe von A1 und The Gap, darüber gesprochen, wie individuelle Verhaltensänderungen und Maßnahmen am Markt zusammenspielen.

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Materialsammlung “Green IT im Haushalt”. Fehlt euch was?

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Wir haben auch dieses Mal wieder einiges an Material zusammengetragen, das uns und allen Interessierten als Vorbereitung für die Diskussion dienen soll.

Das Ergebnis findet ihr hier: “M A T E R I A L S A M M L U N G: twenty.twenty #19: Green IT im Haushalt“.

Wenn euch noch etwas fehlt, oder ihr zusätzliche Argumente bzw. Aspekte in die Diskussion einbringen wollten, dann könnt ihr die ganz formlos in >> dieses Pad eintragen. Das könnt ihr anonym machen oder – falls ihr zitiert werden möchtet – auch mit Nennung eures Namens.

Zur Erinnerung: twenty.twenty #19 findet morgen, 29. April 2014 statt. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Changers.com durchgespielt

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fialaWäre die Community rund um die Solarcharger von Changers.com nur ein Game, so hätte Jörg Fiala wahrscheinlich keine Lust mehr, sich noch weiter damit zu beschäftigen. Er hat das Game nämlich durchgespielt. Der Medientechniker aus Wien hat sich alle Badges geholt, die es zu holen gibt: den „V for Victory“ Badge für 2.000 Wattstunden und zuletzt den „Treehugger“.  Fiala ist auf Platz 23 im Gesamtranking von Changers und damit der beste Österreicher. Insgesamt hat er schon über 3.900 Wattstunden „Sonnenernte“ eingefahren und damit 1,9 Kilogramm CO2 eingespart. Die Community ist aber nicht nur ein Game und Fiala wird auch weiterhin saubere Energie für seine Elektrogeräte gewinnen. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich schon mit der „Sonnenernte“ wie er sie nennt. Insgesamt drei iPhones, zwei iPods und ein iPad und „mit viel Tricks auch ab und zu aufladbare Akkus“ versucht er möglichst vollständig mit Solarstrom zu versorgen. Am Handgelenk trägt er eine wartungsfreie Solaruhr.

Fiala hat bislang nur gute Erfahrungen mit den Solarakkus von Changers gemacht. Einzig die Schnittstellen sind „manchmal ein bisschen hakelig“. Da dürfe man eben nicht ungeduldig sein. Der Poweruser im doppelten Wortsinn hat ein paar Ideen und Wünsche an Changers: Zum einen hätte er gerne die Möglichkeit, auch mit anderen Solarchargern gewonnene Energiewerte – etwa von kleinen Anlagen auf der Terrasse –hochladen zu können. Und zum anderen sollte es auch bei der Hardware weitere Adaptionsmöglichkeiten geben, um mehrere Panele ohne Kabelsalat zu verbinden.

Fialas „Traum“ ist eine Reihe leistungsstarker, leichter und kompatibler Kollektoren, die ein Universalladegerät (etwa einen Accupower Panter 6) versorgen und so alle kleinen Stromfresser vom großen Netz fernhalten.

Energie aus Körperwärme

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TE_Generator_KaistTragbare elektronische Geräte wie zum Beispiel Pulsmesser oder Uhren müssen mit Strom versorgt werden. Schon lange wird daran geforscht, Körperwärme für die Energiegewinnung einzusetzen. Das Korea Advanced Institute of Science and Technology  könnte mit einer neuen Entwicklung den Durchbruch geschafft haben.

Über einen neuartigen elektrothermischen Generator wird aus dem Temperaturunterschied zwischen der Körperwärme und der Umgebungsluft Strom produziert. Der Unterschied zu den bisherigen Ansätzen: bei denen setzte man auf Metall oder Keramik um die Energie zu transportieren; die koreanischen Forscher verwenden Glasfasergewebe. Das sorgt nicht nur für ein besonders geringes Gewicht, sondern für auch einen extrem erhöhten Wirkungsgrad. Somit eignet sich die Technologie hervorragend für Smart Watches oder Geräte wie etwa Google Glass. In Zukunft möchte Projektleiter Professor Byung Jin Cho  die Technologie auch für größere Systeme verwenden, wo Wärmeenergie ungenutzt verpufft, wie zum Beispiel Autos, Fabriken, Flugzeuge oder Schiffe.

Energiewende im Internet

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clicking_greenWenn das Internet ein Land wäre, so hätte es weltweit den sechstgrößten Stromverbrauch – mehr als Deutschland. Die Zahl der Internet-User steigt weiter und damit auch der Energieverbrauch der Cloud. Prognosen zufolge wird sich der Stromverbrauch für Internetaktivitäten bis 2020 verdreifachen. Greenpeace hat im “Clicking Clean” Report bereits zum vierten Mal die Lieferkette von führenden Cloud-Anbietern untersucht und bewertet, auf welche Weise die Energie für deren Rechenzentren produziert wird. Dazu wurden insgesamt rund 300 Rechenzentren unter die Lupe genommen.

Roland Alton: Lebenszeit der Geräte ausnutzen

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Ich gehöre zu der Spezies, die noch einen 22 Zoll Röhrenmonitor am Schreibtisch zu Hause stehen hat. Weil einen neuen kaufen kostet viel mehr Energie als den alten bei Bedarf ein- und auszuschalten. Selbiges beim PC, meiner ist 7 Jahre alt und hat gerade eine neue, äh gebrauchte Festplatte bekommen (500 statt 80GB). Und unser cooler Medienserver läuft seit 2008, braucht zwar auch 120 Watt weil Full-HD und 6TB Festplatten drin, schaltet sich aber immer automatisch selber ein, wenn er eine Sendung aufnehmen soll, und dann gleich wieder aus, falls nicht gerade jemand im Heimnetzwerk einen Film anschaut. Dafür hat er auch schon drei Netzteile verschlungen, am Osterwochenende haben wir ihm das vierte aus einem abgehalfterten Rechner eingebaut.

Dieser Beitrag zu unserer Blogparade hat seinen Weg via Facebook zu uns gefunden.  Roland Alton ist Vorstandsmitglied in der ALLMENDA Social Business eG, Lehrender an der FH Vorarlberg und Vater dreier Kinder.

Die alte Tugend „Reparieren statt wegschmeißen“

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Project Ara (Foto: Motorola)Apple erntet seit Jahren viel Kritik, weil die Lithium-Ionen-Akkus, die nur eine beschränkte Lebenszeit haben, fix in iPhones, iPods und iPads verbaut sind und nicht einfach ausgetauscht werden können. Damit bleiben nur zwei Möglichkeiten: den Akku von einem professionellen Apple-Doktor tauschen lassen oder dem Gerät mit allerlei Werkzeugen zu Leibe rücken und damit auf die Gewährleistung des Herstellers verzichten.

Google geht derzeit einen komplett anderen Weg: In dem Teil, den Google von Motorola behalten hat, wird am Project Ara gearbeitet, dessen Grundidee ein Smartphone im Baukastensystem ist. Bei diesem können nicht nur der Akku, sondern so gut wie alle Komponenten einzeln ausgetauscht werden. Der Bausatz für ein Einsteigermodell soll umgerechnet nur um die 50 Dollar kosten. Das eröffnet auch die Möglichkeit, mit einem Gerät mehrere Technologiegenerationen mitzumachen. Statt ein komplett neues Gerät zu kaufen, wenn eine neue Technologie auf den Markt kommen, werden nur die Teile ausgetauscht, die dafür nötig sind. Es hat lange gedauert, bis sich die Smartphonebranche auf die Tugend „Reparieren statt wegschmeißen“ besonnen hat. Die ersten Ara-Geräte sollen Anfang 2015 auf den Markt kommen. Bleibt nur zu hoffen, dass andere Hersteller hier Googles Beispiel folgen.

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